Entwicklung der Partnerschaft

Anfang der 80er Jahre entstand in Lüdinghausen - wie in vielen europäischen Gemeinden - der Wunsch, eine Städtepartnerschaft zu organisieren.

Der damalige Stadtdirektor Wolfgang Plaasch und weitere interessierte Bürger wandten sich an die entsprechenden Stellen des Rates der Gemeinden Europas und baten um Hilfe bei der Kontaktaufnahme mit einer französischen Gemeinde.

Dieser Rat suchte aus den Interessenten möglichst gleich große Partner und machte entsprechende Vorschläge.

Für Lüdinghausen wurde die Stadt Taverny in der Nähe von Paris vorgeschlagen.

Von Lüdinghauser Seite wurden erste behutsame Kontakte vom Bürgermeister Josef Holtermann und Aloyis Beuers geknüpft.

Es erfolgten Gegenbesuche von Bürgern der Stadt Taverny in Lüdinghausen. Die Kontakte vertieften sich und es entstand der Wunsch des da schon bestehenden Partnerschaftskomitees an den Rat der Stadt, er möge beschließen, eine Städtepartnerschaft mit Taverny einzugehen.

Die Vertragsunterzeichnungen erfolgten am 20. Juni 1987 in Taverny und am 18. September 1987 in Lüdinghausen.

Aus diesem losen Verbund des Partnerschaftskomitees entwickelte sich der Verein „Deutsch-Französische Gesellschaft Lüdinghausen e.V.“, der die städtische Partnerschaft in vielerlei Hinsicht mit Leben erfüllt.