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Stritzken

| Fundgrube

Der deutsch-französische Grenzpfahl

Die deutsch-französische Grenze am Rand der Stadtlandschaft hinter der Burg Lüdinghausen ist in die Jahre gekommen. Ein nachgeahmter Grenzpfahl an der Stever erinnert dort seit geraumer Zeit daran, dass sich Napoleons Kaiserreich für einige Jahre bis hierhin erstreckte. Seppenrade und die Bauerschaften Tüllinghoff, Berenbrock und Elvert waren damals französisches Gebiet. Lüdinghausen östlich der Stever gehörte zum Großherzogtum Berg, einem von Frankreich abhängigen Vasallenstaat. 

Den Pfahl haben die Bürgermeister Richard Borgmann und Maurice Boscavert 2011 zum 200-jährigen Jubiläum dieser fast vergessenen Grenze eingeweiht. Wind und Wetter setzten ihm seitdem heftig zu, so mancher dürfte ihn beim „Grenzübertritt“ nicht mal mehr erkannt haben, weiß Stritzkens Bekannter. Doch das ist jetzt vorbei: Das Team der Stadt Lüdinghausen hat die alte Grenze nun wieder sichtbarer gemacht. Dafür zeigen sich dankbar die Deutsch-Französische Gesellschaft und 

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