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Urkunden

Die Städtepartnerschaft zwischen Lüdinghausen und Taverny wurde 1987 von den Bürgermeistern Josef Holtermann und Raymond Demanet besiegelt. Sie unterzeichneten die Partnerschaftsurkunde in französischer und deutscher Sprache am 20. Juni 1987 in Taverny und am 18. September 1987 in Lüdinghausen.

Das zwanzigste und das dreißigste Jubiläum der Partnerschaft in den Jahren 2007 und 2017 waren Anlässe, die Städtepartnerschaft erneut zu besiegeln. Auf deutscher Seite amtierte Richard Borgmann als Bürgermeister, auf französischer Seite 2007 Maurice Boscavert und 2017 Florence Portelli.

Der Elyséevertrag

Fast mythische Bedeutung hat heute der Elyséevertrag zwischen Deutschland und Frankreich von 1963. Die Stimmung nach dem Zweiten Weltkrieg war skeptisch. Franzosen fanden die Deutschen nicht spannend anders, sondern sie hatten einfach Angst vor ihnen, vor dem Wiedererstarken, vor der berüchtigten deutschen Effizienz und vor der Aggressivität. Das hatten sie aus dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 und zwei Weltkriegen mitgenommen. 

Der französische Präsident De Gaulle und der erste Bundeskanzler Adenauer haben sich großen Verdienst erworben. Sie haben das ganze Theater um Nationalcharakter und Erbfeindschaft vom Tisch gewischt. Im sehr frostigen Winter 1962/63, damals war Rhein zum letzten Mal zugefroren, unterzeichneten sie den Elyséevertrag, der die gute Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern begründete. 

Gleich anschließend bei der Bestätigung durch die Parlamente kam es zu einer ersten Krise. Denn die Transatlantiker in Bonn betonten in einer Präambel zum Vertrag die deutsche Verbundenheit mit den USA. Das hat De Gaulle sehr erzürnt, doch Adenauer konnte beim Staatsbesuch im Sommer 1963 die Wogen glätten.